[Rezension] Todesfinal – Ein Nürnberg-Krimi mit Geocaching Hintergrund von Gunnar Schuberth

Ganz aktuell ist ein Krimi mit dem Namen Todesfinal: Ein Nürnberg-Krimi [ Amazon Affiliate ] von Gunnar Schuberth erschienen. Warum ich den Krimi hier erwähne? Erstens spielt der Krimi in Franken und zweitens beschäftigt er sich mit dem Thema Geocaching. Der Name Todesfinal kommt daher nicht von ungefähr.

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Kurzbeschreibung

Ich zitiere hier mal die Buchrückseite.

Der Schatzsucher Paul Skamper sitzt nach aufregenden, aber nicht besonders erfolgreichen Expeditionen in Nürnberg fest und ordnet das Erbe seines Vaters. Als ihm ein alter Freund von merkwürdigen Vorgängen beim immer beliebter werdenden Geocaching, einer Art Internet-Schnitzeljagd, berichtet, ist er deswegen sofort bereit, der Sache auf den Grund zu gehen.

Leichenteile sollen sich an den Zielkoordinaten finden, und was steckt hinter dem Selbstmord eines Geocachers im Nürnberger Tiergarten? Wahrscheinlich alles nur Gerüchte und Hirngespinste. Aber die Schnitzeljagd macht Spaß und das Codeknacken ist endlich mal wieder eine Herausforderung.

Doch dann entdeckt Paul in einer finsteren Nacht, auf einer bizarren Felsformation, tatsächlich einen abgetrennten Arm. Und das ist für lange Zeit das Letzte, was er sieht. Eigentlich sollte das als Warnschuss genügen, aber jetzt ist seine Neugier erst recht nicht mehr zu bremsen.

Meine Meinung

Ich habe dieses ca. 220 Seiten starke Taschenbuch ziemlich schnell gelesen. Die Geschichte ist kurzweilig und versteht es zu fesseln. Man sollte aber an dieses Buch nicht mit der Erwartung heran gehen das der Bezug zu Geocaching sehr realistisch in die Geschichte integriert wird. Zwar werden die Grundzüge von Geocaching schon verwendet, Einiges auch für “Muggles” kurz erklärt, aber das Meiste entspringt der Fantasie des Autors was aber nicht Negativ gedeutet werden sollte. Es handelt sich eben um einen Krimi und in dem dürfen natürlich auch Mord und Geheimniskrämerei nicht fehlen. In diesem Buch bekommt auch “Extreme Geocaching” einen völlig neuen Bezug.

Wie gesagt, das Buch kann einem kurzweilig die Zeit vertreiben. Der Ausgang des Buches ist überraschend. Für mich macht aber gerade der Bezug zu Franken die ganze Geschichte etwas … sagen wir mal sehr sehr fantasievoll.

Wer Lust hat einen Krimi mit Bezug zur Heimat und der sich dazu noch mit Geocaching befasst, der sollte sich Todesfinal: Ein Nürnberg-Krimi [ Amazon Affiliate ] auf jeden Fall mal anschauen.

3 Antworten auf „[Rezension] Todesfinal – Ein Nürnberg-Krimi mit Geocaching Hintergrund von Gunnar Schuberth“

  1. Hab den Roman in den Urlaub mitgenommen und mich ziemlich drauf gefreut, da die bisherigen Nürnberg-Romane, die ich kenne, zumindest einige Lokalitäten gut einbeziehen.
    Ohne die Handlung vorweg zu nehmen: meiner Meinung nach hat das Buch nicht besonders viel mit Nürnberg zu tun. Wenn man überhaupt einen regionalen Bezug nennen möchte, dann würde das aktuelle Zauberwort „Metropolregion“ wohl besser passen.
    Die Story an sich…. ich habe schon schlechtere Romane gelesen und noch viel schlechtere im TV gesehen, aber … richtig prickelnd ist das nicht. Ohne besonders großen Aufwand liese sich alles in eine andere Stadt und ein anderes Hobby umwandlen.
    Bin mal gespannt, ob es weitere Kommentare gibt.
    Gruß
    ALEX
    P.S.: bei Interesse stelle ich das Buch auch zur Verfügung.

  2. Pingback: datenhamster.org » Todesfinal – Gunnar Schuberth

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