[Diskussionsthema] Die ständige Verschärfung der Regeln bei GC.com …

Man nennt sie Guidelines, Richtlinien, Regeln, etc.

Für viele Geocacher unter uns sind sie mittlerweile ein Reizthema und Ärgernis. Natürlich gibt es aber auch die andere “Partei”, welche dankbar ist, dass Geocaching nicht völlig außer Kontrolle gerät.

Leider ist zu beobachten, dass die Regeln,
nicht gerade weniger werden.

Ständig wird in Twitter, Facebook, Google+ und den verschiedenen Foren dieses Thema immer wieder neu angesprochen. Dies geschieht meist sehr emotional.

Beleuchten wir doch mal kurz was hier eigentlich los ist.

  • Da sind Geocacher, die natürlich unser Hobby so ungetrübt und unreglementiert ausführen möchten wie es nur irgendwie möglich ist. Dies ist natürlich verständlich.
  • Sie möchten an jede nur erdenkliche Stelle eine Dose legen, je skurriler und abenteuerlicher, desto besser.
  • Sie möchten an Orte geführt werden, die außergewöhnlich und besonders sind.
  • Der Wettbewerb Faktor schlägt auch noch zu.
    Höher, weiter, gefährlicher, tiefer, gewagter, spektakulärer … muss ein Cache sein. Dadurch erhält man Anerkennung. Die Anzahl der gefunden Caches ist auch nicht unwichtig, also her mit den Massen an Geocaches.
  • Nicht nur die Anzahl der Geocaches, sondern auch die Zahl der Geocacher hat mächtig zugenommen.
  • Geocaching ist keine Geheimwissenschaft mehr, sehr viele Menschen wissen mittlerweile davon.
  • Gerüchteweise soll es Menschen geben, die Geocaching nicht betreiben. Diese komischen Leute haben vielleicht sogar andere Interessen und Hobbies. Erstaunlicherweise kann es hier zu Konflikten und Reibungspunkten mit unserem Hobby Geocaching kommen.
  • Dann gibt es noch etwas, dass sich Tier- und Naturschutz nennt, also irgendwas mit Landschaft und Getier.
  • Deutschland selber scheint auch noch gewisse Regelungen und sogar Gesetze zu haben, die doch besser eingehalten werden sollten.

Stümperanalyse von mir

Die oben genannten Punkte sind bestimmt nicht vollständig, sondern hier habe ich einfach mal runtergeschrieben was mir so einfällt.

Wenn man diese aber mal durchliest, wird man schnell merken, dass hier vielerlei Konfliktpotenzial vorhanden ist.

Bleiben wir doch aber mal bei den Tatsachen.

  • Die Gesetze in Deutschland bestehen und diese müssen eingehalten werden. Es ist leider scheinbar ein Irrglauben mancher Cacher, das Geocaching eine eigene Welt ist, die nicht diesen Gesetzen unterliegt.
  • Tier- und Naturschutz solle immer gegenüber jeder Dose Priorität haben. Für mich persönlich auch eine feste und sehr wichtige Tatsache.
  • Das Eigentum anderer sollte immer respektiert werden und gegebenenfalls haben wir Geocacher hier nachzugeben. Wir möchten ja auch keine Dose ungefragt von anderen in unserem Garten versteckt bekommen.
  • Geocaching ist ein Spiel, viele betreiben dieses Spiel über Geocaching.com. Dort gibt es gewisse Spielregeln (Guidelines) die einzuhalten sind. Ist wie beim Fußball, auch dort gibt es Regeln. Will man dort mitspielen, muss man sich daran halten. Ansonsten eben was anderes oder woanders spielen.

Verschärfung der Guidelines

Kommen wir jetzt mal zum eigentlichen Thema. Warum werden die Regelungen immer mehr angehoben und mehr?

Hier mal meine Einschätzungen

  • Durch die steigende Anzahl an Geocaches und Geocachern und der Bekanntheit von Geocaching ist eine angepasste Regelung einfach unausweichlich.
  • Durch “Spezialisten” die bei unserem Hobby dabei sind, müssen die Regeln immer wieder angepasst werden. Diese verstehen meist nicht warum eine Regel besteht. Sie wollen einfach mit aller Gewalt ihren Kopf durchsetzen und Spaß haben. Oft auch auf Kosten anderer (da sie mit ihren Aktionen oft unser Hobby nach außen nachhaltig in Verruf bringen).
    Diese “Spezialisten” setzen sich über Regelungen hinweg, suchen Schlupflöcher oder beschei..en ganz einfach bei ihren Angaben.
  • Wie oben schon geschrieben, Geocaching wird nicht in einem Paralleluniversum gespielt, sondern in der realen Welt. Hier gibt es schon mal Regelungen und Gesetze.
  • Oft fehlt leider der Respekt vor fremden Eigentum.

Auswirkungen auf die Regelungen

  • Suchen Geocacher nach Schlupflöchern im Regelwerk oder schummeln bei den Angaben muss dieses angepasst werden.

    Auswirkungen:
    Angabe der Lösung bei Mysteries und die Frage nach Genehmigungen.

 

  • Durch die höhere Anzahl an Geocachern wird die Natur durch Geocaching mehr belastet als früher. Gerade in Deutschland haben wir eine nicht unerhebliche Cachedichte erreicht. Hier können schlecht oder ungünstig platzierte Geocaches sehr wohl eine negative Auswirkung haben. Deswegen wurden auch hier die Regelungen angehoben.

    Beispiele:

    Powertrails erhöhen die Suchfrequenz. Viele Geocacher stehen auf Statistikpunkte und gehen deshalb diese Caches vermehrt an. Manche Owner sind darüber tatsächlich noch überrascht.Caches in Höhlen. Auch hier steigt durch Geocaching die Besucherzahl. Ist doch ganz klar, oder? Ohne Geocache, gehen Geocacher oftmals gar nicht an diese Orte.

 

  • (Ergänzung – ist mir noch eingefallen)
    Die Öffentlichkeit weiß oft nicht was wir genau da treiben. Oftmals werden Caches wegen dem Kick oder um spektakulär zu wirken an den sinnbefreiten Orten versteckt.Caches an sensiblen Plätzen wie Bahnhöfen, Spielplätzen, Schulen, Krankenhäusern, Kanalisation, Brücken, etc.. All das kann zu erheblichen Problemen führen, da von der Öffentlichkeit falsche Schlüsse gezogen werden. Man sollte aber auch bedenken, dass die Vorsicht mancher Bürger nicht verkehrt ist.

 

  • Wenig Respekt vor fremden Eigentum oder “Nach mir die Sintflut” Mentalität,
    hinterlassen von Müll, Zerstörung von Eigentum. Dadurch wird Vieles zum Problem. Was früher kaum jemanden gestört hat, rückt nun in das Visier der Öffentlichkeit.

    Beispiele:

    Das Lost Place Thema. Muss ich mehr sagen? Wer einen Lost Place nach ein paar Monaten, nachdem ein Geocache dort platziert wurde nochmals besucht, weiß wovon ich spreche. Dabei geht es gar nicht darum, dass das immer nur Geocacher waren. Aber durch solche Caches erfahren viel mehr Leute von diesen Orten. Auch hier gab es dann wieder aus diesen Gründen eine “Anpassung” der Regeln und eine Frage nach Genehmigung.Schrauben und Nägel in Bäumen. “Umgestaltung” von fremden Eigentum ohne Sinn und Verstand. So was kann den Besitzern mehr als sauer aufstoßen und sorgt für böses Blut. Leider gibt es immer noch Geocacher die zu wenig über ihr Tun nachdenken. Auch deshalb wurden die Regelungen angepasst.

Was ihr hier lest ist meine Meinung. Nicht vollständig, vielleicht auch in Frage zu stellen und auf jeden Fall diskussionswürdig. Deshalb bin ich auch auf eure Meinung mehr als gespannt und warte auf eure Kommentare. Man liest sich.

22 Antworten auf „[Diskussionsthema] Die ständige Verschärfung der Regeln bei GC.com …“

  1. Ich kann dem nur zustimmen was du da schreibst. Ausschlaggebend ist sicher ein aktueller Threat in der Fachebook Gruppe „Geocaching Franken“.

    Es gibt einfach auch bei den Geocachern Leute, denen es einfach nicht passt, dass sie sich an Regeln halten müssen. Klappt es dann nicht nach ihren Vorstellungen, dann veröffentlichen sie es halt woanders (OC), wo die Regeln nicht so streng sind oder sie die Umgehen können in ihren Augen.

    Nur auch für diejenigen gelten die deutschen Gesetze an denen sich unser Spiel halt anpasst. Nur weil keiner die so recht lesen möchte „vereinfacht“ sie Groundspeak in seinem Regelwerk. Sie gelten aber immer noch weiter für alle.

    Werden sie ausgenützt, dann wird ein Schlupfloch gestopft und es werden immer mehr und heftigere, dass denen dann wieder nicht passt.

    Sie versuchen es aber dann trotzdem und machen unser Hobby dadurch kaputt. Weil man sieht nicht das Individium dahinter, welcher den Fehler macht sondern es sind alle Geocacher dann die Bösen, die drunter leiden müssen.

    Schade das es solche gibt, aber es ist halt leider so. Sie werden es selten begreifen, da sie, so denke ich es manchmal, in ihrer eigenen Welt leben. Andere sind ihnen egal.

    1. Ausschlag war nicht unbedingt der Artikel in FB, brachte mir aber das Thema mal wieder in Erinnerung. Es kommt so oft vor, dass sich über die Regeln aufgeregt wird. Ich selbst würde auch am liebsten so wenig Regelungen haben wie es nur irgendwie geht. Leider ist dies aber aus vielen Gründen eben nicht mehr möglich.

      Für Vieles können wir nicht viel, das bringt eben die Beliebtheit von Geocaching mit sich, andere Sachen sind aber definitiv Haus gemacht und da könnten wir schon durch ein etwas überlegteres Handeln etwas ändern.

  2. Es gibt immer wieder Leute die mit der Brechstange kommen, das betrifft sowohl Cacheowner und Cacher. Ich hatte auch schon div. Gespräche mit dem Reviewer, die aber IMMER problemlos gelöst wurden. Aber es gab schon in der Vergangenheit Probleme mit Leuten die es nicht einsehen wollten…. Da wurden Mysterys und Multis gelegt nur damit man den Abstandskonflikt umgeht und seinen Cache 50 Meter neben nen anderen der da schon Jahre lag legen kann….. Ich finde auch nicht alle Regeln sinnvoll und gut, allerdings ist es wichtig das es welche gibt. Je größer der Zulauf wird desdo größer ist die Anzahl der Deppen. Dieses Behördenchaos finde ich zwar weder sinnvoll noch notwendig, aber gewisse Richtlinien sind durchaus nicht schlecht.

    1. Ich denke das ist auch oft das Problem. Wenn man von vornherein nichts legen will, von dem man weiß es verstößt gegen die Regeln oder gar Gesetzen, wird sich in den meisten Fällen eine Lösung finden.

  3. Im Grunde ist es einfach logisch, dass irgendwann ™ die zunehmende Anzahl der „Bedosung“ und die zunehmende Anzahl „der Geocacher“(tm) zu Auswirkungen und Beschäftigung mit bzw. Diskussionen um das Geocaching führt.

    Die Geocacher sind nicht allein auf der Welt, so muss sich jede Interessen- und Nutzergruppe um seine Interessen kümmern.

    Waldbesitzerverbände z.B. machen z.T. massiv mobil, um mit Politik und anderen Verbänden auch über Betretensrechte oder „kommerzielle Nutzung“ (vgl. Goldcaching, dem Verstecken eines Goldbarren und 79€ Teilnehmergebühr für Suche, ohne das Verstecken mit Grundeigentümern abzuklären) zu sprechen. In Kürze gibt es z.B. da nen Runden Tisch in Hessen mit Ministerin Puttrich.

    Wenn Extreme wie z.B. krasse T5er auf Baum ohne Baumbesitzer einzubeziehen oder Massensuchen, die zu Naturschäden führen, dann werden wie in Eltville sogar ganze Wälder einfach mal für unsere Freizeitbeschäftigung gesperrt. Die Downhill-MTBler haben da ähnliche Probleme, gerade auch mit (mehr oder weniger) schwarzen Schafen. Darüber muß mit den anderen Interessen- und Nutzergruppen gesprochen werden. Am Besten „von der Szene“ koordiniert organisiert. Aber auch regional geführte Gespräche sollten hilfreich sein.

    Die Initiative-Geocaching-Dialog (Deutscher Wanderverband/Deutsche Wanderjugend mit Garmin Deutschland und Bundesamt für Naturschutz, vgl. http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=105&t=51415) wird sich auch in 2013 weiterhin mit der Thematik des naturverträglichen Geocaching beschäftigen. U.a. einfach auch deshalb, weil die Betretensrechte uns als Wandervereine einfach zu wichtig sind.

    LG
    Jörg (DWJ_Bund)
    Deutsche Wanderjugend

  4. Uff, ja, der Regelwald, gerade in Deutschland. Naja, ich habe dazu so meine Meinung… Ich denke, dass es dennoch möglich ist, trotz verschärfter Guidelines brauchbare Dosen zu legen, ohne dabei jemandem in die Quere zu kommen. Wenn eine Walddose vom Weg aus erreichbar sein sollte (auch bei Nicht-Naturschutzgebieten), dann lassen sich da genug Verstecke finden. Man muss sich halt als Owner viel Zeit nehmen und die Wege ablaufen und am Besten potentielle Versteckorte fotographieren und die Koordinaten speichern, und nicht einfach irgendwo reintrampeln und die Filmdose fallen lassen.

    Es ist klar, dass der Aufwand für die Suche eine Verstecks dadurch massiv steigt, und genauso auch werden viele möglicherweise richtig tolle Verstecke dadurch tabu. Aber machbar ist es immernoch. Man muss nur eben immer an den Worst Case denken und beim Verstecken eventuell eben auf ein weniger spektakuläres, dafür aber sicheres Versteck zurückgreifen. Andererseits kann man es auch als Herausforderung sehen, eine Dose an einem halbwegs unproblematischem Ort zu verstecken und sie dabei immernoch besuchswert und muggelsicher zu halten.

    1. Der Meinung bin ich auch. Mit kreativen Ideen ist immer noch was richtig Gutes auf die Beine zu stellen. Gerade in meiner Region waren die letzten 4 Multis, die wir gesucht haben wirklich klasse Caches und kreativ und einfallsreich. Es geht also.

  5. Ja, es werden täglich mehr Geocacher. Dennoch spielen diese bei der Nutzung unserer Natur (geschützt und anderswo) nur eine verschwindende Rolle, jedenfalls im Vergleich zu allen anderen Ausflüglern, Joggern, Radlern, Wandereren, Kletterern, MTBlern, Campern, Naturfreaks, etc. Vergleicht einfach mal die Zahlen!

    Ähnliches gilt in Bezug auf Lost Places — bei denen auch kein auch nur ansatzweise nenneswerter Teil der Graffitis, eingeworfenen Scheiben, geklauten Austattungsgegenstände, leeren Bierdosen, Feuerstellen oder änhlicher Hinterlassenschaften auf Cacher zurückgeht. Die von denen ausgehende Belästigung besteht in aller Regel mehr in nächtlichem Lichtschein und zu lauten Unterhaltungen, auch wenn das im Einzelfall mal überhand nehmen kann.

    Nur dass die anderen Nutzergruppen nicht so einen Drang und eine Freude daran verspüren, sich selbst zum Teufel zu stilisieren. Was mE daran liegt, dass man nur im Geocaching, aufgrund der dominanten Rolle von Groundspeak, so leicht nach einem Sheriff rufen kann, der den eigenen engstirnigen Standpunkt auch noch durchsetzt. Was jedem selbsternannten Hilfssherriff, an denen wir gerade in Deutschland keinen Mangel leiden, einen größeren Kick verschafft als der beste Sahnehäuchen-D5/T5.

    Was den vielzitierten Nagel im Baum angeht oder gar seine Schwester mit dem Kreuzschlitz: Ich wohne an einem Naturschutzgebiet, das neulich sogar Nationalpark hätte werden sollen (und gottlob nicht geworden ist). Und ratet mal, womit die Forstleute Bäume markieren? Womit das Land den Rheinsteig (offizieller Wanderweg) alle paar Meter markiert? Womit die Waldeigner Hinweisschilder anbringen? Richtig.

    Wer bereit ist, aus einem dämlichen Nagel, der Baumi entgegen hartnäckiger Gerüchte übrigens nicht schädigt, eine Staatsaffäre zu machen, sollte IMHO lieber Briefmarken sammeln oder weiter online rumdiskutieren — die (erheblichen!) CO2-Emissionen und der (erhebliche!) Giftmüll-Ausstoß unserer globalen, im Zweijahrestakt erneuerten Internet-Infrastruktur sind schließlich viel indirekter als der dämliche konkrete Nagel im konkreten Baum.

    Das vielleicht einfach mal auf einer Grillparty diskutieren, mit dem üblichen Massentierhaltungs-gengefüttertem-discount-CO2-Furzfleisch das klimaneutral aus Argentinien eingeflogen wurde und auf Kohle aus nagelfreien Bäumen knusprig wird, und dabei auf den schönen Tropenholz-Gartenmöbeln über besseres Geocaching nachdenken. Jeder von uns, auch die Bioladen-Fraktion, richtet jeden Tag so erheblich viel mehr Schaden allein durch sein Konsumverhalten an, als ein normaler Waldmulti in Deutschland während seiner ganzen Existenz. Was schert mich die krasse Vernichtung von Wald auf Java, in dem aussterbende Tierarten leben, wenn der Einkauf der Produkte von dort beim Aldi legal ist, der Multi aber gegen die GUIDELINES vestößt. Lobet die GUIDELINES, denn sie geben jedem Querulaten-Besserwisser MACHT. Darauf ein Bifi aus Spaltboden-Quälhaltung, Hauptsache der Nagel kommt weg. Scheiss auf das anonyme Schwein, wir lieben Baumi vor Ort, und der Nagel muss raus.

    Leute! GC.com verfolgt seine ganz eigenen Ziele und man kann’s ihnen nicht mal übelnehmen. Die sind eine Firma, nicht unser Dachverband. Natürlich wollen die lieber Horden von Newbies (vulgo: Umsatzwachstum) sehen, die hunderte beknackte Magnetmikros von Powertrail-Verkehrsschildern pflücken; im Einklang mit Tourismusverband und Stadtverwaltung, und dazu gleich das passende Einsteigerset kaufen, als sich mit den Beschwerden auseinanderzusetzen die manchmal entstehen können, wenn Geocacher sich das Gelände auf die selbe Weise zu Nutze machen wie viele andere auch, um ein bisschen Natur, Abenteuer, Kitzel, und Juhu-Gefühl zu erleben.

    Ja, auch unter uns gibt es den ganz normalen Anteil von Deppen. Es gibt genug Beispiele, bei denen die Chacherhorden erst die Aufmerksamkeit von Behörde / Besitzer / Ordungsfreak-Muggel auf den Ort gezogen haben oder sogar der alleinige Anlass waren. Was echte Schäden von mehr als 5m Radius um Final oder Stationen angeht, siehe trotzdem oben.

    Und ja, beim Legen von Caches sollte man in Erwägung ziehen, dass es diese Deppen gibt. Um die Statistikfraktion und damit 80% potentiellen Schaden abzuschrecken, reicht es oft schon einen – wenn auch nur nominellen – Multi oder besser noch Mystery draus zu machen. Das senkt die Log-Häufigkeit schon enorm. Und um die Trophäenjäger loszuwerden, vielleicht auch nicht gleich D5 und/oder T5 schreien. Auch wenn’s noch so cool aussieht.

    Sollte gar kein so langer Post werden, aber mir wird von der ganzen Besserwisserei und dem Aussterben der schönsten Caches noch ganz schlecht. Weiterhin viel Spaß mit unserem Hobby!

    1. Im Klartext heißt deine Argumentation aber dann:

      Wir müssen eigentlich unser Verhalten beim Geocachen nicht ändern, eigentlich sind ja die anderen Schuld.

      Woanders gibt es auch viel Zerstörung, da macht doch unser Verhalten auch nichts mehr aus.

      Groundspeak sind eigentlich die Bösen, die wollen uns eigentlich nur ausnehmen, deswegen sind wir da erst mal grundsätzlich dagegen. Nutzen haben wir ja von denen gar keinen.

      Eine klitzekleine Anzahl an Deppen gibt es auch bei uns, aber die gibt es ja überall, also …

      Solche Artikel führen zu nichts, lieber in Foren sich herrlich darüber aufregen, die Schuld immer dem Anderen zuschieben oder das Thema totschweigen.

      Sorry, wenn wir nicht langsam was von unserer eigenen Seite aus ändern und jeder bei sich anfängt, dann geht unser Hobby kaputt, nicht wenn man die Probleme anspricht.

    2. Andreas, klar gibt es andere Gruppierungen, die sogar (sicherlich in der Summe) mehr Schäden anrichten. Das kann aber nicht als Argument dienen, dann auch „schädlich agieren“ zu dürfen.

      Zum allseits gern kleingeredeten Nagel/Schraube im Baum:
      Dein angeführtes Beispiel vom Wegweiser, der vom Forst angenagelt wurde, greift zu kurz. DU (als Geocacher) darfst NICHT nageln/schrauben, der Forst schon. Warum? Ganz einfach. Es ist nicht DEIN Baum. SO einfach ist das.
      Wald ist i.d.R. ein bewirtschafteter Wald. Da wird gesäht und geerntet. Die Bäume in dem Wald gehören jemanden. Privater Besitz oder auch öffentlicher Besitz. Niemand hat das Recht, ohne gefragt zu haben, fremden Besitz zu beschädigen. Oder dürfen Fremde bei Dir Schilder an den Gartenzaun tackern? Die kleine Tackerklammer macht doch dem Zaun nix aus…

      Wenn der Besitzer des Baums dem Wanderverein, dem Forst oder der Gemeinde erlaubt, an bestimmte Bäume Wegweiser zur Besucherstromlenkung (übrigens eine Naturschutzmaßnahme) zu befestigen (kleben, mit Schelle, nageln, schrauben etc.), dann ist das allermeist abgesprochen.

      Nichtinvasive Befestigungen von Behältnissen (nicht einwachsende Bänder, Kleben auf Rinde etc.) dürften i.d.R. zu keinen negative Reaktionen hinsichtlich der Waldbesitzer / des Forstes als Ausführende führen.

      Die ganze Argumentation mit CO2-Emmission etc. ist eine Nebelkerze, nicht zum Thema passend und lenkt von der eigentlichen Thematik ab.

      GS ist eine Firma, das stimmt. Sie hat wirtschaftliche Ziele. Stimmt auch. Diese kann sie aber nur dann verwirklichen, wenn die Nutzer (zahlend und auch die nicht zahlenden) unreflektiert („tumb“) mitmachen. Der Kunde hat die Macht durch seine Füße (oder seine Kreditkarte).
      Man (die Nutzer) könnte schon GS mehr oder minder mit in die Pflicht nehmen, dort auch bitteschön mehr die Interessen der (nicht/zahlenden) Nutzer zu vertreten. Muss ja nicht gleich nen Shitstorm sein, sondern z.B. per gesittet formulierter Mail an die Geschäftsleitung (Jeremy / Bryan etc.).

      Nur wenn der Druck auf (hier) GS groß wird, werden die auch vermehrt im Sinne der Nutzer aktiv. Es liegt in weiten Teilen an Euch „Geocachern“(tm) selbst.

      LG
      Jörg

      1. Hi Jörg,

        erst mal Danke für die gelassene Antwort auf meine mitternächtliche Druckentladung, die in der Sache aber durchaus ernst gemeint war.

        Zum Nagel geb ich Dir natürlich insoweit völlig Recht, als der gar nicht erst einschlagen werden sollte und es unzählige schlauere Methoden gibt, Stationen im Wald anzubringen. Worum es mir geht ist auch nicht das Recht, sich danebenzubenehmen, sondern die fast masochistische Bereitschaft der Geocaching-Community auf jede Kritik — berechtigt oder nicht — mit Selbstkasteiung und -beschränkung zu reagieren, statt ihr eigenes Existenzrecht zu vertreten.

        Was zum Kern meines Anliegens führt, den Du ganz beiläufig als Nebelkerze abtust.

        Bei fast allem was wir als moderne Mitteleuropäer tun, verursachen wir eine Schädigung oder zumindest eine Belastung der Natur. Verkehr, Ernährung, Konsum, Kommunikation, ja selbst das unschuldige Lesen eines Buchs im Schein der Glühbirne oder meinetwegen Kerze. Wir nehmen das selbstverständlich hin, weil es sich nun mal nicht ändern lässt. Eine etwas ressourcenbewusstere Minderheit versucht, möglichst wenig Schaden anzurichten, und das mit streitbarem Erfolg.

        Sehr viel konkreter zu unserem Thema und auf die Nutzung eines NSG beschränkt: Verliebte ritzen gern mal ein Herz mit Initialen in eine Baumrinde. Hab ich deswegen schon mal von einem geplanten Nutzungsverbot von NSG für Verliebte gehört? Familien laufen durch die Wälder und Kinder lernen abseits der offiziellen Wege (wo denn sonst?) wie Natur jenseits der 10 Meter breiten Ausflüglerschneisen aussieht, wie man auf Bäume klettert und wie man sich richtig benimmt, wo der Mensch nicht die Nummer eins ist. Hat schon jemand ein Kinderverbot in NSG erwogen? Jogger laufen berufs- und jahreszeitbedingt oft in der Morgen- oder Abenddämmerung durch den Wald. Bei dem dichten Wegenetz in vielen NSG scheucht das zwangsläufig Wild auf (mir schon oft passiert, auf der offiziellen Basaltsplit-Autobahn). Irgendjemand für ein allgemeines Laufverbot? Kindergeburtstage, Schnitzeljagden, Begehungen für Mitglieder des NSG-Födervereins. Grillplätze für Gruppen, Ruhebänke für Senioren, Hütten, Wege, Parkplätze, Straßen für alle — all das gibt es und all das kostet natürlichen Lebensraum weil dem ein Interesse einer ausreichend großen Gruppe gegenübersteht. Jäger lass ich mal weg, damit das hier nicht religiös wird.

        In jeder dieser Nutzergruppen gibt es Heilige, Durchschnittstypen und Idioten, aber keine lässt sich primär an ihren Idioten messen, außer uns. Was mE nur daran liegt, dass wir über unsere wenigen zentralen Plattformen und besonders DIE EINE, so erpressbar sind. Was dann den ganzen Rattenschwanz an Besserwissern und Hilfssherrifs auf den Plan ruft, über den ich aber schon mehr als genug geschrieben habe.

        Kurz: Ich wünsche mir eine robustere, selbstbewusstere Community, die nicht einfach auf Zuruf den Schwanz einzieht sondern sagt: Hey, wir sind auch da. Wir haben auch ein Recht, den öffentlichen Raum zu nutzen. Wir bewirken auch viel Gutes, auch ohne das Feigenblatt CITO.

        Irgendjemand da draußen, den das genauso nervt?

        Viele Grüße,
        –Andreas

        1. Grüß Dich Andreas.

          Ich kann ja auf langjährigen Erfahrungen mit emotionsgeladenen Diskutanten zurückgreifen 😉

          Nein, im Ernst. Vielleicht ist meine Bemerkung mit Nebelkerze ein wenig zu scharf gewählt. Sorry dafür.

          In der Sache bleibe ich aber schon bei meinem Tenor.
          Und Du verkettest da ne Menge, was ich so nicht verknüpfen würde.

          Klar gibt es andere Gruppierungen (verliebte Rindenritzer, Jogger, Kinder etc.) mit der Bandbreite von Idioten bis Vorbildlich. Diese sind aber – Du beschreibst das schon ganz treffend – nicht zentral über den „Flaschenhals“ Listingplattform adressierbar und stellen damit ein Ziel für Verbände, Behörden und Politik dar.

          Das geforderte (gesunde, nicht übersteigerte) Selbstbewusstsein „der Geocacher“ ist der richtige Weg.

          Allerdings muss das durch die Nutzer der Listingplattformen aufgebracht und dazu verwendet werden, um ganz klar gegenüber den Listingplattformbetreibern (bewusst Mehrzahl) sachgerecht Bedürfnisse zu kommunizieren.

          Da ich ja weiß, dass es schon so einige erfolgreiche Dialog-Initiativen in diversen Regionen gibt, denke ich, dass das auch auf höherer Ebene funktioniert.

          Wenn allerdings „die Crowd“ darauf wartet, dass ihnen irgendwer ™ ihre Probleme für sie löst, dann werden die Geocacher in Zukunft eine Menge weiterer Restriktionen erfahren werden. Wetten?

          Schönen Abend und happy caching
          Jörg

  6. Na, dann greif ich doch auch mal die Gegenseite auf. Es wird anscheinend wieder Äpfel mit Birnen verglichen. Tatsache ist ja klar, je mehr Leute in ein Gebäude rennen umso mehr Fluchtwege muß man einbauen. Is leider so.

    ABER! WOHIN soll das ganze noch führen? Es gibt doch jetzt schon genügend Einschränkungen, im Kern aber bringen die weitgehend nix. Lediglich die alten Caches werden weniger und neuere gute ebenfalls. Dazu noch der ganze Mysterie-Schrott.

    Zusammenfassend kann man sagen (der kleine Ausnahmeteil gehört dazu):

    -WIR schmeißen die verlassenen Gebäude nicht mit Müll zu und schmieren die Wände mit Graffitit voll

    -WIR fahren nicht mit dem Harvester durch den Wald und machen Wege ins Gelände wo Cacherautobahnen Mäusetrippelpfade sind

    -WIR sägen nicht die Bäume ab an denen (unsre) Dosen hängen und Schraubenbefestigungen hängen und machen befestigte Holzrückstraßen um das ganze Holz rauszuschleppen

    -WIR stellen nicht die Höhlen und Fledermaushochburgen ins Internet um z.T. mit genauem Standort auf deren Lage hinzuweisen wo dann auch eine 20köpfige japanische Touristengruppe Mangas an die Wände malt (könnte)

    Das könnte man mit anderen Punkten dann weiterführen. Tatsache ist aber das die große Cachermama mit ihren Kindern nicht immer an den ganzen Übeln Schuld ist die uns immer aufgedrückt werden. Nur weil der Dachverband GS sich irgendwie von allen Risiken befreien will haben wir doch das ganze Dilemma. Klar ist man sich den ganzen Risiken und Nebenwirkungen bewusst, aber ein gesunder sprachlicher Umgang miteinander im Vorfeld(!) kann hier Wunder bewirken. Nicht aber erst hinterher sich an den grünen Tisch setzen und mit dem Monster Bürokratie die Brocken Natur und Sicherheit hinwerfen und sich dann wundern warum bestehene Caches von irgendnen Beamten im geschenkten Prem-Account reihenweise Caches nachfragen lässt! 😡

    Wir sind bald schon soweit das wir von Mikros im Wald und Mysteries überschwemmt werden weils sonst nix mehr geben wird (geben darf)!

    1. Ob Mysteries Schrott sind ist Geschmackssache, darum sollte es hier eigentlich nicht gehen.

      Auch ich gebe dir Recht, immer mehr Regeln verbessern die Probleme nicht. Auch darum geht es mir eigentlich nicht.

      Mir geht es eher darum das jeder Cacher, der dieses Hobby betreibt einfach sein Hirn einschaltet und gegebenenfalls mal sein Handeln überdenkt. Einfach nur Spaß auf Kosten anderer ist keine Lösung und die Argumente, dass es immer die Anderen sind schon gar nicht.

    2. Grüß Dich Udo.

      Zu zwei Deiner Punkte eine Anmerkung:

      „-WIR fahren nicht mit dem Harvester durch den Wald und machen Wege ins Gelände wo Cacherautobahnen Mäusetrippelpfade sind

      -WIR sägen nicht die Bäume ab an denen (unsre) Dosen hängen und Schraubenbefestigungen hängen und machen befestigte Holzrückstraßen um das ganze Holz rauszuschleppen“

      Meine Anmerkung dazu: Die dürfen das (im Rahmen gesetzlicher Umwelt/Naturschutzvorschriften)! Ihnen gehört der Wald.

      Der Wald ist ein bewirtschafteter Wald. Wie ein Getreidefeld vom Bauer Huber.

      Da wird gesät und geerntet.

      Nur nicht nach Wochen, sondern Jahrzehnten.

      Und die Waldbesitzer und deren beauftragte holzverarbeitende Unternehmen dürfen in ihren Wäldern Rückegassen einrichten.

      Hochkonjunktur haben die Harvester übrigens bei Bodenfrost. Da arbeitet es sich am Besten ohne große Bodenzerwühlungen.

      LG
      Jörg

  7. Auch wenn das jetzt ganz vom Thema abschreift.
    @Jörg:
    Hochkonjunktur haben die Harvester übrigens bei Bodenfrost. Da arbeitet es sich am Besten ohne große Bodenzerwühlungen.

    Das ist leider reines Wunschdenken, wir machen, seit mehr als 25 Jahren, jedes Jahr ein paar Ster Holz im Staatswald und die Verwüstungen die durch Rückerfahrzeuge usw. auf Waldwegen und Rückergassen angerichtet werden, haben in den letzten Jahren verheerende Ausmaße angenommen.

    1. …das ist natürlich echt schade, wenn da nicht einigermaßen „Minimalinvasiv“ vorgegangen wird. Da brauchts halt öffentliche Aufmerksamkeit über Medien oder ggf. Naturschutzverbände o.ä.

      Schlußendlich darf aber eben der Besitzer/Eigentümer des Waldes fortwirtschaftliche Arbeit durchführen. Er bewirtschaftet sein Stück „Land“.

      Und in Diskussionen Rückeschäden gegen Schäden durch Geocacher „aufzurechnen“ ist wenig zielführend für die Aktiven der Freizeitbeschäftigung Geocaching…

      1. Also demzufolge ist ja jede weitere Diskussion überflüssig:

        Denen gehört der Wald – also dürfen die dort alles.
        Das wissen natürlich auch die Reviewer und verschärfen die Regeln weil DIE ja auch nicht wollen das andere IHREN Besitz, den Wald, betreten.
        Den Cachern gehört der Wald nicht, ergo sollen sie ihn auch nicht zu ihrem Hobby betreten.

        Dazu bemerkt ist das alles die Natur in der wir leben, sie gehört uns allen (mal vom Privatwald abgesehen aber auch dort gibts Grenzen). Man sollte gemeinsam sie in gewissen Sinne schützen und pflegen. Die Bäume und Pflanzen und die Tiere gehören niemanden und allen, der Staat und die Behörden sind KEINE Übermenschen die Gottes Garten verwüsten dürfen.

  8. Wir sind ja noch nicht so lange dabei, aber auch wir haben jede Menge zur Geocaching vs. Rechtslage im Netz gelesen.

    Ich muß dem Eingangsartikel zustimmen: es gibt Gesetze und Regeln, die eingehalten werden müssen, von jedem. Klar, bei einer roten Ampel muß auch jeder stehenbleiben und es gibt Leute, die gehen einfach weiter. Aber das Problem ist, meiner Meinung nach, daß Aktionen gegen eben jene Gesetze und Regel immer Reaktionen hervorrufen werden, die neue Einschränkungen bedeuten. Diese werden dann wieder untergraben, dann gibt es neue Regel.. usw… Ein Teufelskreis. Das heißt, je mehr Regeln, desto heftigere Übertretungen, solange bis das Hobby Geocaching genauso „gern“ gesehen ist, wie im Mittelalter die Pest. Und dann ist das Geschrei groß. Hätte es doch dabei so einfach vermieden werden können, einfach damit, daß man nur das tut, was man tun darf.

    Wir persönlich haben nicht vor, Vollzeit-ich-hole-sie-alle-Cacher zu werden. Genau betrachtet sehen wir es als Ergänzung zu unseren anderen Hobbies, die sich damit gut verbinden lassen. Wir haben also gar nicht erst das Bedürfnis, irgendwelche Bäume zu erklimmen. Vielmehr gefällt uns ein anderer Gedanke beim Geocaching: auch mal was von der Welt zu sehen, die direkt vor der Haustür liegt. Earthcaches oder virtuelle Caches (gerne auch Multi), die einem etwas Besonderes zeigen oder auch lehrreich sind und dabei nichts zerstören, sprechen uns weitaus mehr an, als irgendwelche Dosen, die im Wald versteckt sind (was ja auch ganz nett ist, aber halt eben nach Regeln gespielt werden muß). Leider gibt es viel zu wenige davon (warum auch immer).

    Nur Kopfschütteln können wir aber auch da über Logeinträge wie „Bauzaun war kein Problem“ und dann ein Foto, das offensichtlich nachts aufgenommen wurde und dabei auch noch Hausfriedensbrauch dokumentiert. (Hinweis: man konnte den virtuellen Cache auch tagsüber und ohne Ignorieren des Bauzaun loggen).

    Und das ist nur ein harmloses Beispiel. Ist es der Punkt auf einer Statistik echt wert, sich gegen das Gesetz, die Natur und gegen Eigentum zu stellen ? Das muß jeder für sich selbst entscheiden, aber für uns persönlich hört Geocaching da auf, wo Gesetze und Regeln gebrochen werden müssen.

    Und mit ein bißchen Phantasie lassen sich bestimmt schöne, interessante, lehrreiche und lösbare (auch für Leute, die nicht einen Abschluß am MIT und einen IQ von 180 haben) Mysteries, Multis, Tradis, Earth und Virtuelle regelgetreu verstecken und auch finden. Die Leute müssen einfach nur umdenken und das Ganze nicht so sehr als Wettbewerb mit dem Slogan „Höher-Schneller-Weiter“ sehen, sondern mehr als eine Möglichkeit die Welt zu entdecken. Zumindest sehen wir das so und so gebe ich das gerne auch an meinen Neffen weiter, denn Neugierde und Freude am Entdecken (und nicht am Zerstören) ist doch eigentlich das Grundprinzip des Geocachens – oder habe ich da was falsch verstanden ?

    Ich hoffe, ich bin nun Niemanden auf den Schlips getreten – das ist nur unsere Meinung und unser Verständnis vom Geocacher.

    Team 13 RDR

    1. Danke für Deine ausführliche Schilderung.

      Wenn ich das richtig zusammenfasse, dann ist im Grunde der Cache-Statistik-Punkt ein wesentliches Problem wegen “Höher-Schneller-Weiter”.

      Ich weiß, dass ich da gleich eine ganze Fraktion der Statistikpunkt-Liebhaber gegen mich aufbringe, aber ich persönlich sehe schon lange in diesen Statistik-Hype mit ein Grundübel beim Geocachen…

      1. Statistiken, Punktejäger und Phrasen wie „Ich habe mehr Punkte / XP / Level / Gold / als Du und bin deswegen ja viel besser“ sind meiner Meinung nach in vielen Bereichen ein Grundübel und verderben Anderen oft auch den Spaß an einer Sache.

        Ging es früher (ganz ganz früher) nur um einen Lorbeerkranz, den man gewinnen konnte, so geht es heute um Punkte, Geld und Macht – und das oft ohne Rücksicht auf Verluste. So manch einer definiert sich über nur über seine Erfolge und demzufolge tut er eben das, was in seinen Augen nötig ist, um erfolgreich zu sein.

        Versteht mich nicht falsch, Wettbewerb ist durchaus nicht schlecht, aber alles in Maßen eben.

        Just my two (Euro-)Cent

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