Geocaching: SWAG versus Trackable-Codes

SWAG

In vielen Geocaches befinden sich oft kleine Tauschgegenstände, wie z.B. kleine Spielzeuge, Schlüsselanhänger oder sonstige kleine Giveaways. Diese werden als „SWAG“ (stuff we all get) bezeichnet. Ziel soll es sein, solch einen Gegenstand mit zu nehmen und dafür einen gleichwertigen Gegenstand in der Cachedose zurück zu lassen. So hat man eine kleine Erinnerung, die man mitnehmen kann. Besonders für Kinder ist dies eine schöne Art, wenn sie einen „Schatz“ gefunden haben und ihn dann tauschen dürfen.

Trackables

Nicht zu verwechseln mit den Tauschgegenständen gibt es sogenannte Travelbug®´s, Geocoin´s, Geokrety´s und viele andere Bezeichnungen für Gegenstände an denen ein 6-stelliger Code angebracht ist (z.B. TBxxxx).

Diese Gegenstände, wie z.B. ein Geocoin, haben diesen Code (TB-Code) auf dem Objekt eingraviert. Es gibt aber auch Travelbugs, an denen eine Metallplakette (Alumarken im „Dog Tag“ Style mit TB Code) angehängt ist, die einen Trackable-Code haben. Der Trackable – Code ist eine einmalige Abfolge von Zahlen und Buchstaben, die diesen TB eindeutig indentifizieren.

Viele Geocacher schicken ihren Trackable (Travelbug®, Geocoin, etc.) auf die Reise, indem sie ihn in einem Geocache ablegen oder zu einem Event mitnehmen. Oft haben diese Trackables (TB) auch ein Ziel. Er könnte zum Beispiel das Ziel haben, alle Bundesländer zu besuchen oder einfach von Cache zu Cache zu reisen oder von Event zu Event. Hierzu gibt es viele Möglichkeiten, die ein Geocacher sich für seinen Trackable (TB) überlegen kann. Auf jeden Fall kann dadurch der Trackable (TB) an einer großen Reise weltweit teilnehmen.

In sogenannten „TB-Hotels“ kann man vermehrt solche TB´s und Geocoin´s finden, um sie für eine Weiterreise mitzunehmen. Hier ein Beispiel für ein TB-Hotel: TB – Hotel „Frankenkitty“.

Wenn man nun so einen TB / Coin im Cache findet, kann man diesen mitnehmen und in einem anderen Cache oder bei einem Event ablegen. Dies sollte aber im gleichen Prinzip geschehen, wie es bei den Tauschgegenständen gemacht werden.

Nimm einen Trackable (TB) mit und lege dafür auch wieder einen anderen TB dort ab, sodass nachfolgende Geocacher auch solch einen TB mit auf Reisen nehmen können. Also der große Unterschied zu einem SWAG ist, dass man einen SWAG behalten kann, einen TB / Coin aber zeitnah wieder ablegen muss.

TB / Coin loggen

Wenn man nun einen TB / Coin mitgenommen hat, ist es der nächste Schritt, diesen online zu erfassen.

Ntoert man sich z.B. nur den TB-Code und lässt den TB vor Ort, kann man diesen auf geocaching.com,  „discouvern“; Quasi als „Hab ich gesehen“ loggen. So erhält man einen Punkt für seine Statistik. Wie viele TB´s man schon geloggt hat, kann man seinem Profil entnehmen.

Wenn man aber den TB mitgenommen hat, muss man ihn online aus dem Cache herausnehmen. Dies bezeichnet man als „Retrieve from ……“.

Es gibt auch noch die Form von „Grab it from somewhere else“. Dies kann man anwenden, wenn man den TB in den eigenen Händen hat, der Vorlogger aber vergessen hat, den TB in einem Cache oder einem Event abzulegen, sozusagen bedeutet dies: „weg zu schnappen“. Hier sollte man dem Vorlogger aber schon mal eine Woche gewähren, damit er die Chance hat, den TB noch selbst abzulegen.

So kann man den Trackable – Code loggen und evtl. noch ein Foto mit beifügen, sodass der Trackable Eigentümer sieht, wo sich gerade sein TB / Coin aufhält. Das freut einen Eigentümer bestimmt, mehr zu erfahren als nur, wo der TB sich zur Zeit befindet.

Jeder Logeintrag eines TB´s ist wie ein Onlinetagebuch, so kann der Eigentümer sehen, an welchen Orten der TB war, wie viele Kilometer der TB zurückgelegt hat oder welche Erlebnisse sein TB / Coin hatte. Als weiteres kann der Eigentümer im Listing eines TB´s den zurückgelegten Weg auf einer Karte nachvollziehen.

Zum Schluss nicht vergessen, dass man den abgelegten TB / Coin auch wieder loggen muss als „abgelegt“ im Cache / beim Event XY.

Weitere Formen von Trackables:

Autoaufkleber

Hier ist der TB-Code irgendwo angebracht, z.B. als Stempel fürs Logbuch, als Autoaufkleber, als Schlüsselanhänger mit Code, auf Aufnähern, auf T-Shirts, auf Lego®-Steinen, u.v.m.

Sogar als Tattoo gibt es solche Codes schon zu sehen. Wer sich seinen Travelbug-Code für immer tätowieren lassen möchte, bekommt übrigens von Groundspeak als Belohnung dafür ein eigenes Icon.

Diese TB-Codes lassen natürlich nur discouvern, also mitnehmen kaum möglich.

Eine beliebte Art von TB´s und Coin´s sind z.B. Lasercoin´s / Geotoken, die aus Kunststoff hergestellt werden und so in fast jeder erdenklichen Form / Farbe erhältlich sind und preiswerter als Geocoin´s meist zu haben sind.

Auch Hundemarken können mit Codes versehen sein, sogenannte „Log my Dog“ TB-Anhänger kann man sich kaufen.

Geschichte / Fakten zu TB´s und Coin´s:

Die ersten Geocoin´s wurden von dem Geocacher mit dem Spielernamen Moun10Bike ab 2001 in Umlauf gebracht.

1. weltweite Geocoin

Im Jahre 2017 gab es bereits über 9800 verschiedenen Geocoindesigns, die meisten gibt es in verschiedenen Ausführungen wie z.B. in Bronce, Silber oder Gold.

Es gab sogar mal 2 Tb ´s auf der Internationalen Raumstation (ISS).

Es gibt grundsätzlich 2 Arten der Herstellung von Geocoins: Stempeln oder im Druckgussverfahren.

Es sind mehr als 1 Millionen Trackables weltweit unterwegs.

Herstellung eines Travelbugs:

Hier kann man sehen, wie solche Metallplaketten hergestellt werden.

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