Geocaching Irrtümer

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Die folgenden Geocaching Irrtümer laufen mir im Netz, aber auch im echten Leben, immer wieder über den Weg. Vielleicht regt der Artikel den ein oder anderen Geocacher zum Überlegen und hoffentlich auch zum Schmunzeln an.

FTF – Log folgt!

Klar, für manchen Geocacher ist die Statistik mit eines der wichtigsten Bestandteile unseres Hobbys. So manch ein Geocacher spezialisiert sich zudem auch auf seine eigene FTF-Statistik und möchte möglichst viele von diesen haben. So macht es natürlich extrem viel Sinn, direkt an der Dose ein „FTF – Log folgt!“ zu loggen. Somit ist gewährleistet, dass der FTF-Jäger sofort weiter zur nächsten Dose eilen kann und nicht zu viel Zeit bei seinem Beutezug verliert. Ein vernünftiger Log wird völlig überbewertet. Aktualisiert wird so ein Log auch nur in den wenigsten Fällen…. „Keine Zeit! Ich muss doch zur nächsten neuen Dose!“

Geocaching-Franken empfiehlt allen FTF-Jägern: Loggt doch einfach nach eurer Jagd wenn ihr wieder zu Hause seit. Für den Owner ist es extrem schade, wenn er bei seinem neuen Geocache nur „FTF- Log folgt nicht!“ lesen wird.

Plastiktüten schützen den Geocaching-Behälter

Das Phänomen einen dichten Cachebehälter zusätzlich in eine Plastiktüte zu wickeln hat zwar nachgelassen, kommt aber noch immer gelegentlich vor. Dabei ist die Idee doch gar nicht so schlecht? Neben dem Effekt eine Dose zusätzlich abzudichten bietet so eine Plastiktüte doch eine Herberge für allerlei Tierchen wie Asseln, Schnecken und Co. Da freut sich jeder Geocacher der in so eine Tüte fassen darf um die Dose herauszuholen.

Geocaching-Franken empfiehlt: Plastiktüten nur im Notfall verwenden, um eine beschädigte und undichte Dose vor weiterem Ertrinken zu bewahren. Dem Owner über die notdürftige „Instandsetzung“ informieren, damit er eine Wartung durchführen kann.

TBs und Coins dürfen nur in Events abgelegt werden

Die wichtigste aller Regeln: TBs und Coins dürfen nur auf Events abgelegt werden! Ich habe diese neue Regelung zwar noch nicht in den Guidelines entdecken können aber nur so kann ich mir erklären warum man beim Geocachen keine Reisenden mehr in den Caches findet. Selbst in TB-Hotels sind nur noch sehr selten TBs, geschweige denn Geocoins, anzutreffen. Auf Geocachingevents hingegen werden die Reisenden dann Tütenweise angekarrt.

Geocaching-Franken empfiehlt: Seit wieder mutig und legt TBs und Coins mal wieder in freier Wildbahn ab.

Listing lesen schadet den Augen

Die Wissenschaft hat festgestellt, dass vermehrtes lesen von Geocaching-Listings zu verminderter Sehfähigkeit bis hin zur völligen Erblindung führen kann. Deshalb werden Angaben wie zum Beispiel „Geocache bitte nicht bei Dunkelheit“ oder „Bitte nicht bis zum Cache mit dem Auto fahren“ ignoriert, da sie einfach nicht mehr gesehen werden können.

Geocaching-Franken empfiehlt: Lest euch bitte die Listings durch. Auch die Attribute (das sind die schwarz-weißen Bildchen am rechten Listingrand) geben euch wichtige Informationen zum Geocache.

Kurzlogs erfreuen die Owner

Jeder Owner freut sich über Kurzlogs! Logs wie „gefunden“ oder „danke“ sind neben der Abkürzung „TFTC“ besonders gerne genommene Formulierungen. Kurzlogs haben enorme Vorteile: Sie spoilern nicht und sind zudem schnell gemacht. Ein „FTF – Log folgt!“ wäre im Vergleich dazu schon ein ganzer Roman. Zudem sorgen Kurzlogs für extrem weniger Traffic, was dem gemeinen Handycacher mit kleinem Datenvertrag sehr zu Gute kommt.

Geocaching-Franken empfiehlt: Lasst Kurzlogs einfach weg. Auch wenn nicht jeder Geocache das Potenzial hat um mit 3000 Wörtern geloggt zu werden, freuen sich die meisten Owner (und auch zukünftige Besucher der Dose) wenn etwas mehr in einem Log steht. Das hat auch etwas mit Respekt und Dankbarkeit dem Owner gegenüber zu tun!

„Will Attend“ Logs sind langweilig

Es geht doch nichts über einen Überraschungsbesuch! Erst recht nicht, wenn der Event-Owner Plätze in einem Restaurant reserviert hat. So hat es sich in den letzten Monaten eingebürgert erst am Tag des Events (wenn überhaupt) ein „Will Attend“ zu loggen. So kommt an der Lokation richtig Schwung in die Bude wenn die Teilnehmer nicht nebeneinander sondern übereinander sitzen müssen. Besonders lustig wird es dann wenn die Bedienung nicht mehr zu den Gästen kommt, die Küche total überfordert ist und bereits Butterbrote schmiert weil die Schnitzel aus sind. Wenn der Wirt dann noch dem Owner signalisiert „Du kommst hier nie wieder rein!“, war es ein richtig gelungenes Event.
Aber auch umgekehrt wird es spaßig, wenn bereits zugesagte Teilnahmen bei Verhinderung nicht abgesagt werden. So kann der Event-Owner 4 Wochen lang Schnitzel während seiner Überstunden in der Arbeit essen, die er machen muss um den Wirt zu bezahlen.

Geocaching-Franken empfiehlt: Meldet euch rechtzeitig bei Events an damit der Owner vernünftig Planen kann. Auch eine Absage sollte unbedingt geloggt werden. Das ist nicht nur höflich, sondern auch fair gegenüber dem Owner sowie anderen Geocachern, die sich auf einer eventuellen Warteliste befinden.

Welche Geocaching Irrtümer sind euch schon untergekommen?

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